3 Wochen Japan im Frühling 2009

3 Wochen Japan im Frühling 2009 2/5
24. März 2009
Kirschblüten

Kirschblüten

3 Wochen Japan im Frühling 2009

Unsere kleine Reisegruppe bestand aus 5 Gästen. Begleitet haben uns 2 Reiseleiterinnen: eine Japanerin und eine Schweizerin, die ihre Jugend in Japan verbracht und später Sinologie studiert hatte. Sie war mit Sprache und Kultur ebenso gut vertraut wie ihre japanische Kollegin.

Unsere Etappenziele: Tokyo, Kyoto, Osaka, Hiroshima, Hakkone, Takayama und andere eher unbedeutende Orte.

Kirschblüten

Während des 2 tägigen Aufenthalts in Tokyo machten wir eine Stadtrundfahrt, besichtigten den Asakusa Kannon-Tempel, den Nezu-Schrein, den Meiji Schrein, das Verwaltungsgebäude mit seiner modernen Architektur, das Nationalmuseum und bummelten über die Ginza (Hauptgeschäfts-und Vergnügungsviertel mit vielen Geschäften, Restaurants, Theatern, Galerien, kulturellen Veranstaltungen).

Man stösst auf allerlei Kurioses in Japan.
Die folgenden Bilder zeigen den Tanuki .
Der japanische Marderhund heisst Tanuki. Man hat ihn zum Symbolwesen für Gesundheit, Reichtum, Fruchtbarkeit und Glück gemacht und ihn mit all diesen Eigenschaften ausgestattet: sein Trinkkrug mit Sake steht für leibliches Wohl, sein Wanderstab für Bewegung, Gesundheit, Fortschritt, der Hut hält ihn stets behütet, seine grossen Hoden bedeuten Fruchtbarkeit.
Tanukis sind überall anzutreffen, vor allem aber in den Vorgärten der Häuser.

Es ist schön, die krassen Gegensätze zwischen dem ultra modernen, technologisierten und dem traditionellen, alten Kulturgut Japans zu sehen.

Gemeinsam ist beiden Teilen, dass sie von Perfektionismus geprägt sind. Die Japaner sind sehr exakt in ihrem Tun und dies in allen Bereichen. Das zeigt sich nicht nur in Technik und Kunst, sondern auch in der Esskultur. Da werden Früchte so perfekt herangezogen, dass zum Beispiel Melonen oder Mangos schon mal für umgerechnet 600 CHF pro Stück verkauft werden können. Dies sind beliebte Geschenke. Vieles wird in unseren Augen auf die Spitze getrieben. Gerade was die Esskultur anbelangt, ist der Unterschied zu China enorm.

Von Tokyo ging es weiter via Kamakura nach Hakone. Unterwegs besuchten wir den Daibutsu und den Tsurugaoka-Hachimangu-Schrein. Weiterfahrt zum Ashi-See. Besichtigung der ehemaligen Zoll-und Kontrollstation in Hakone.

Daibutsu in Kamakura

Daibutsu heissst grosser Buddha. Diese Bronze-Statue von Kamakura ist 13.5 Meter hoch und aus verschiedenen gegossenen Teilen zusammengefügt (121 Tonnen). Stilistisch ist er in der buddhistischen Kunst der Kamakura-Zeit (1192–1333) gefertigt.

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