3 Wochen Japan im Frühling 2009 3/5

3 Wochen Japan im Frühling 2009 2/5
24. März 2009
3 Wochen Japan im Frühling 2009 4/5
28. März 2009

3 Wochen Japan im Frühling 2009.
Zugfahrt durch schöne Landschaft via Nagoya nach Kyoto

7. Tag

Zugfahrt durch schöne Landschaft via Nagoya nach Kyoto, der ehemaligen Hauptstadt Japans.

8. Tag

In Kyoto, der kulturellen Hauptstadt Japans, besuchten wir die schönsten und berühmtesten Tempel, Schreine, Landschafts-Gärten und Museen. Wunderschöner Garten des Heian-Schreins, Gässchen mit traditioneller Architektur, Kunsthandwerk wie Fächer, Kämme, Haarnadeln, Messer etc. Traditionelle Läden für Tee, japanische Süssigkeiten, Holzschnitte, Brokate.

Besichtigung des Wohnhauses und der Werkstatt des berühmten Keramikers Kawa Kanjiro. Bummel durch Gion Viertel und Ponto Cho.

Kyoto ist wirklich eine aussergewöhnliche Stadt. Es gibt so viele wunderschöne alte Holzarchitektur und Traditionelles aus dem alten Japan zu bewundern.

Die folgenden Bilder sollen auch einen Einblick ins religiösen Leben geben.

Es gibt mehrere, parallel in Reinkultur verlaufende oder sich beeinflussende und vermischende Religionen:
Am wichtigsten ist der strak vom sibirischen Schamanismus geprägte Shinto (Tier-, Natur-und Geistergottheiten), dann der Buddhismus, der Japan im 5. und 6. Jahrhundert erreichte. Des Weiteren gibt es Einflüsse vom chinesischen Daoismus und Konfuzianimus.

Man findet also Schreine mit Tori (Shinto) wie auch Tempel und Pagoden (Buddhismus). Auch das Christentum ist randständig vorhanden.

Jizo, der Begleiter der Toten, ist ein Erleuchtungswesen. Er ist der Retter der Seelen von Verstorbenen und gleichzeitig ihr Richter. Ein besonderes Verhältnis verbindet ihn mit den Wasserkindern(abgetrieben, jung oder bereits im Mutterleib verstorben) . Jizos sieht man besonders bei Friedhöfen, aber auch bei Häusern. Nicht selten sind Hunderte davon beisammen. Die Leute ziehen ihnen Kopftücher, Strickkappen und Halstücher über.

Das Gion versprüht den Charme des “alten Kyotos”. Es ist das Vergnügungs-Viertel der traditionellen Unterhaltung und der Geishas und wirkt mit seinen alten Holzhäusern, Restaurants, Teehäusern und gepflasterten Straßen immer noch sehr authentisch. Es gibt in Japan nur noch 1000 Geishas, wovon ca. 300 im Gion Kyoto’s leben/arbeiten.

Empfehlenswerter Roman (1997): die Geisha von Arthur Golden oder den Film dazu (2002): Memories of a Geisha

Eine Geisha (=Person der Künste) ist eine Unterhaltenskünstlerin, die traditionelle japan. Unterhaltung anbietet (nicht als Ehefrau, sondern gekauft). Sie muss Kalligraphie, Gesang, Tanz, mehrere tradit. japan. Musikinstrumente, gehobenen Konversion und die Teezeremonie beherrschen und auch gute Gastgeberin sein, denn ihr Beruf ist es, Männer einzeln oder in Gruppen zu unterhalten und zu bedienen. Ein Hauch von Erotik ist erwünscht, aber sexuelle Dienste waren verboten. Darüber gibt es gegenteilige Meinungen.

Der Bahnhof von Kyoto ist ein avangardistisch-futuristisches Meisterwerk seiner Zeit, das in der Bevölkerung neben Begeisterung auch auf grosse Kritik stiess, weil seine Architektur einen zu grossem Gegensatz zum Rest der Stadt bilde.

Es können keine Meinungen abgegeben werden.

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