3 Wochen Japan im Frühling 2009 4/5

3 Wochen Japan im Frühling 2009 3/5
26. März 2009
3 Wochen Japan im Frühling 2009 5/5
1. April 2009

Japanische Küche

Ich liebe die japanische Küche: obwohl die Hotel Frühstücks-Buffets auch internationale Gerichte zur Auswahl hatten, genoss ich schon Morgens Miso-Suppe, Reis und Algen, dazu Fisch und all die süss-sauer eingelegten Gemüsestücke, inkl. Ingwer.
Und natürlich Sushi und Sashimi

9. Tag

Kyoto: kleine Wanderung vom Jingo-Ji Tempel zum Adashino-Nenbutsuji mit mehr als 8000 kleinen Steinfiguren und -Laternen. Weiter durch einen Bambushain zum Arashiyama (Anlage mit Tempeln, Schreinen und Bambuswald). Nachmittags Besuch des Tenryu-ji (buddhistischer Tempel, gebaut 1339 mit schöner Teich-Gartenanlage) Seit 1994 UNESCO Kulturerbe.

10. Tag

Busfahrt ab Kyoto auf das bewaldetet Hochplateau des Berges Koyosan. 1000 jähriger Zedernwald, wo 53 Klöster liegen. Buddhistischer Kongobuji-Tempel mit grösstem Steingarten Japans und grosse Stupa. Die einzigartige Mischung aus Gelassenheit, Stille, Disziplin und Aesthetik ist eindrucksvoll. Wanderung durch den grössten Friedhof Japans. Übernachtung und vegetarisches Abendessen im Kloster.

Kloster

Garten nach Zen (=Meditation) Buddhismus: Ruhe, Stille, Ordnung und so wenig wie möglich: trotzdem wunderschön.

Auf diesem Friedhof findet man die eigenartigsten Grabsteine: sie repräsentieren meistens die Firma, der sich der verstorbene Arbeitnehmer ein Leben lang verpflichtet fühlte, oder sonst etwas, das ihm sehr lieb war

Die Übernachtung im Kloster zeigte uns, wie es sich als Mönch so lebt: aufs Minimum reduzierte Menge und Vielfalt was das Abendessen anbelangt, eiskalte Schlafstätte, wenig eiskaltes Wasser für die Hygiene, dafür viele Regeln, welche Schuhe in welchem Raum erlaubt sind. Man muss sich unbedingt daran erinnern, die Schuhe an der Türschwelle zu wechseln, was gar nicht so einfach ist.

11. Tag
via Osaka nach Hiroshima.
Osaka: Besuch des Freilichtmuseums (japan. Ballenberg, aber nie so gut wie Ballenberg).
Fahrt mit dem Superschnellzug Shinkansen von Nozomi nach Hiroshima.

12. Tag

Fahrt zur Insel Miyajima mit malerischem Schrein und rotem Riesen Torii, das bei Flut im Wasser steht (eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Japans).
Itsukushima Schrein und Volkskunde-Museum.
In Hiroshima Besuch des Friedensparks und des Atombomben-Museums und der Memorials.

Hiroshima mit Atombomben-Museum, Friedenspark und Memorials.
Im Museum war es sehr eindrücklich, furchteinflössend und schrecklich. Die Auswirkungen des Bombenangriffs waren grauenhaft.

Im Friedenspark hangen Tausende von kleinen, bunten Papier-Kranichen, die Kinder gefaltet haben im Wunsch, ein solches Ereignis möge sich nie mehr wiederholen.

Der Park ist so angelegt, dass das Friedensdenkmal, der Friedensteich, die Friedensflamme, der Kenotaph (symbolisches Grabmal für alle Verstorbenen), das Friedensmuseum, der Brunnen der Gebete, die Statue von Mutter und Kind im Sturm und neuerdings auch die Tore des Friedens mittig auf einer Linie liegen, wobei der Kenotaph das Zentrum bildet. Es ergibt sich vom Friedensdenkmal aus eine durchgängige Sichtachse in ebenjener Reihenfolge.

Hiroshima wurde am 6. August 1945 um 8:16 Uhr Ortszeit durch die US-amerikanische Uran-Atombombe „Little Boy“ zerstört.

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